Die Pläne der Notenbanken

Sehr geehrte Kunden,
nach der Bundestagswahl konzentriert sich das öffentliche Interesse verständlicherweise auf die Folgen der Wahl für die deutsche und die europäische Politik. Die Finanzmärkte haben auf die Bundestagswahl kaum reagiert, weil sich aus ihrer Sicht an den wirtschaftlichen und politischen Rahmendaten vorerst wenig ändern dürfte.

Dagegen zeichnen sich in diesem Herbst Änderungen in der Geldpolitik ab. Sie verlaufen derzeit noch langsam und werden äußerst behutsam kommuniziert. Welche Wirkungen durch eine sich verändernde Geldpolitik an den Finanzmärkten erzeugt werden, wird die Zukunft zeigen.

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Gewinnmitnahmen

Wie schon im vorherigen Quartal, erwarteten erneut viele Experten eine mehr oder weniger starke Korrektur. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres schien die Wahrscheinlichkeit dieses Mal höher. Nicht, weil sich die Wirtschaft weltweit schlechter entwickelt hätte, oder weil die oft angesprochenen und von vielen Medien diskutierten politischen Risiken dazu Anlass gegeben hätten. Nein, es wurde angenommen, dass die Märkte schlicht Luft holen würden. Und so kam es.

Ab Mai zeigte sich, dass die Dynamik ein wenig nachlassen würde. Unter anderem war das an sinkenden Handelsvolumina zu erkennen. Ein weiterer Indikator zeigte zudem an, dass die Marktbreite nachgelassen hat. Dabei wird hinterfragt, von wie vielen Aktien eine Bewegung getragen wird. Je geringer die Anzahl der Aktien ist die weiterhin steigen, umso wahrscheinlicher wird es, dass die Kurve verflacht. Grund genug, in den offensivsten Depots etwas Kasse zu machen.

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