Der Brexit kommt, Ihr Geld bleibt

Unter diesem Titel veröffentlicht die Zeitung WELT heute am 11. März 2019, einen Artikel. Zu lesen unter: https://edition.welt.de/issues/189985881/finanzen/article/190026155

Auch wir stellten uns den Fragen der Redaktion. (Den Kommentar von Ingo Asalla finden Sie am Ende des Artikels in der Welt.)

Am Tag des Brexit-Referendum fiel der DAX um 7%. Ein wenig übertrieben scheint dies dem Redakteur der „Welt“, handelt es sich doch lediglich um das Ausscheiden eines Mitgliedsstaates aus der Europäischen Union. Und dennoch, die Verunsicherung bei den Anlegern bleibt.

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Update zur aktuellen Situation an den Kapitalmärkten

Nach Ablauf einer turbulenten Woche stellt sich die Situation zum Freitag vergangener Woche wie folgt dar. Schlusskurse der Indices 18.00 / 18:30 / 22.00 Uhr für USA

Wir betrachten die bisherige Entwicklung YTD = Year to date (bedeutet: vom Jahresanfang bis 02.März 2018). Vorweg einige Anmerkungen.

Ende Januar kam die Angst um stärker steigende Zinsen in den USA auf. Eine mehr oder weniger technisch getriebene, kurze aber heftige Verkaufswelle war die Folge. Nach einer schönen Verschnaufpause wurden die Märkte spätestens Donnerstagnachmittag MEZ vergangener Woche von einer neuerlichen Idee Herrn Trumps überrascht. Er will Strafzölle auf Stahl und Aluminium erheben und, wie man seit Sonntag weiß, wohl auch auf importierte Autos.

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Die Pläne der Notenbanken

Sehr geehrte Kunden,
nach der Bundestagswahl konzentriert sich das öffentliche Interesse verständlicherweise auf die Folgen der Wahl für die deutsche und die europäische Politik. Die Finanzmärkte haben auf die Bundestagswahl kaum reagiert, weil sich aus ihrer Sicht an den wirtschaftlichen und politischen Rahmendaten vorerst wenig ändern dürfte.

Dagegen zeichnen sich in diesem Herbst Änderungen in der Geldpolitik ab. Sie verlaufen derzeit noch langsam und werden äußerst behutsam kommuniziert. Welche Wirkungen durch eine sich verändernde Geldpolitik an den Finanzmärkten erzeugt werden, wird die Zukunft zeigen.

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Gewinnmitnahmen

Wie schon im vorherigen Quartal, erwarteten erneut viele Experten eine mehr oder weniger starke Korrektur. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres schien die Wahrscheinlichkeit dieses Mal höher. Nicht, weil sich die Wirtschaft weltweit schlechter entwickelt hätte, oder weil die oft angesprochenen und von vielen Medien diskutierten politischen Risiken dazu Anlass gegeben hätten. Nein, es wurde angenommen, dass die Märkte schlicht Luft holen würden. Und so kam es.

Ab Mai zeigte sich, dass die Dynamik ein wenig nachlassen würde. Unter anderem war das an sinkenden Handelsvolumina zu erkennen. Ein weiterer Indikator zeigte zudem an, dass die Marktbreite nachgelassen hat. Dabei wird hinterfragt, von wie vielen Aktien eine Bewegung getragen wird. Je geringer die Anzahl der Aktien ist die weiterhin steigen, umso wahrscheinlicher wird es, dass die Kurve verflacht. Grund genug, in den offensivsten Depots etwas Kasse zu machen.

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What about „Union Jack?“

Das bevorstehende Referendum in Großbritannien verbinden viele Menschen mit der Sorge um die Zukunft der EU bzw. Europas. Unabhängig von den anhaltenden Diskussionen um eine mögliche Leitzinsanhebung in den USA, Unsicherheiten bezüglich des Zustandes der us-amerikanischen Wirtschaft und anderer Kapitalmarktrisiken sollte man in einem solchen Umfeld eines tun: Ruhe bewahren und sich nicht von kurzfristigen Einflüssen leiten lassen

Folgende Fakten:

Zuerst wagen wir einen Blick auf das reine Zahlenwerk. Es wird im Börsenjahr 2016 einmal mehr sichtbar: Die gefühlte Volatilität ist höher als die tatsächliche. Wer also den deutschen Leitindex DAX fälschlicherweise als repräsentativ für den globalen Aktienmarkt erachtet, der findet sich permanent in „turbulenten“ Phasen wieder. Als schmaler Aktienindex ist der Dax nicht ausreichend diversifiziert (nur 30 Titel) und damit anfälliger für Schwankungen! Zudem finden sich Unternehmen im DAX wie E.ON und RWE wieder, deren Geschäftsmodelle mehr oder weniger ausgelaufen sind. Die Volatilität in 2015 und 2016 ist zwar gestiegen, aber noch nicht überdurchschnittlich.

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Trends für 2016

Zwar sind wir nach den Ergebnissen der letzten Klimakonferenz der Meinung, dass Öl und Gas nur noch sehr bedingt ein Thema ist. Die Menschheit hat wohl offenbar doch begriffen, dass die stumpfe Verbrennung dieser Rohstoffe keine dauerhafte Lösung darstellt. Das wir uns aber nun so schnell vom Öl trennen – Preis pro Barrel am 12.Januar 2016 nur noch knapp 32,00 US Dollar und damit 34% weniger als noch vor einem Jahr – hätten wir in unseren kühnsten Träumen nicht erwartet.

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Welche Anlageklasse ist die Bessere?

Tiefe Zinsen, steigende Volatilität, dazu eine wachsende Korrelation zwischen einzelnen Anlageklassen – das Anlageumfeld ist und bleibt komplex. Ein Fondsmanager nannte es sogar brutal! Wer langfristig attraktive Renditen erzielen will, wird nicht umhinkommen Kursschwankungen zu akzeptieren. So schwer es zwischendrin auch fällt.

Das Jahr 2015 war geprägt von vielen Ereignissen. Wir wollen heute nicht darauf eingehen. Zu oft wurde schon darüber gesprochen. Stattdessen schauen wir nach vorn und wagen eine Blick über den Jahreswechsel hinaus.

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